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Dieser Artikel wurde am 08.04.2010 verfasst
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Japan: Land der aufgehenden Lust

Glaubt man Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), steht es um das Sexleben im Land der aufgehenden Sonne besorgniserregend: Rund ein Viertel der Ehepaare in Japan hat einer Studie der WHO zufolge im vergangenen Jahr keinen Sex gehabt. Auch in einer Studie des Kondomherstellers Durex belegte Japan 2007 im Bezug auf sexuelle Aktivität den letzten Platz von 26 Nationen.

Doch trotzdem hat Japan einige weltweit einzigartige, sexuelle Eigenheiten entwickelt. Ganz vorne stehen hierbei die japanischen Love-Hotels. Diese Erotik-Hotels sind für den kleinen, sexuellen Hunger zwischendurch gedacht und erfreuen sich besonderer Beliebtheit, weil japanische Familien sehr oft noch auf engem Raum zusammen leben und Räume für sexuelle Eskapaden im privaten Rahmen rar sind. Bis zu 1,3 Millionen Menschen besuchen die Räumlichkeiten der über 30.000 „Love-Hotels“ täglich.

Aber auch für andere und extremere Sex-Spezialitäten sind besonders die Japaner bekannt. Angefangen von den legendären Slip-Automaten über Sex-Mangas (Comics), die bei uns als „Hentai“ bekannt sind, bis hin zu exotischen Rollenspielen reichen die Vorlieben der Asiaten. Auch Computerspiele drehen sich dort wesentlich häufiger um Sex. Jedes vierte japanische Videospiel ist nur für Erwachsene bestimmt. Besonders ausgefallen: Seit einigen Jahren bieten japanische Sexshops sogar Fläschchen mit Speichel von Mädchen an. Fetischisten zahlen dafür bis zu 90 Euro.
 

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